AKTUELL - 2018 - 2017 - 2016 - 2015 - 2014 - 2013 - 2012 - 2011 - 2010 - 2009 - 2008 - 2007 - 2006 - 2005
 
 
 
WOW!

Im Mutterland der Demokratie Griechenland rebelliert die eigenen Jugend gegen unfähige Politiker bzw. die miese Situation insgesamt. Gewalttätig, aber ich habe auch einen jungen Mann gesehen, der eine Blume zu den Polizisten brachte.
Die Realität entwickelt sich so spannend wie in den 60ern, 70ern. Hat man nur noch nicht überall bemerkt ;-)
Und allen, die diesen Zeiten hinterhertrauern oder sie nie erlebt haben, sei gesagt:
Es geht wieder los! Realität entsteht.
Datum: 09.12.2008



Kapitalismus ... und tschüss!

... und dann? Es gibt viel zu gestalten!
Packen wir's an :-)
Datum: 06.12.2008



Weltwirtschaftskrisendesaster - Wir bezahlen dies alles!

Jeder der einen finanziellen Rettungsschirm braucht, soll sich jetzt bei der Bundesregierung melden!

Alle bekommen einen, insbesondere diejenigen, die auf dem Finanz- und Automarkt Produkte entwickelt haben und anbieten, welche die Welt sicher nicht mehr braucht, ja der Welt gefährlich sind.

Wir haben die höchsten Steuererhöhungen aller Zeiten akzeptiert, um aus der Schuldenspirale rauszukommen. Jetzt machen wir Schulden hoch wie zuvor, trotz der Steuerlast. Ihr Politiker seit nicht sorgsam mit meinem Geld umgegangen!

Wie kann es sein, dass z. B. der Preis für die lebens- und wirtschaftsgrundlagenwichtige Energie von Zockern festgelegt wird. Das Leben der Menschen findet nicht im Spielcasino statt. Wir alle haben das weltweite Finanzroulette nicht nur mit dem Heiz- und Spritpreis bezahlt.

Die Abzocke muss Konsequenzen haben. Wir brauchen neue gesellschaftliche Vereinbarungen.

"Das Volk" muss von Arbeit angemessen leben können, ... und ohne Arbeit auch, ... und ohne die Knuten der Ideologien und Sklavenhaltersysteme.
Datum: 21.11.2008



Change - yes we can!

Alles Gute, Obama! Hope!

8 Jahre Bush-USA-Desaster sind vorbei.

Jetzt könnte sich der Internationale Gerichtshof mal um Herrn Bush kümmern!
Datum: 06.11.2008



Timeline

ohne Kapitalismus

??.??.???? Weltwirtschaft Pleite

mit Kapitalismus

...

ohne Lehmann Brothers

15.09.2008

mit Lehmann Brothers

...

ohne World Trade Center

11.09.2001

mit World Trade Center

Datum: 28.10.2008



Beenden wir komplett die Bush-USA-Heuchelei und Lügen!

Beenden wir komplett die Bush-USA-Heuchelei und Lügen!

Ich hoffe, dass Obama gewählt wird! Ein change!

Egal! Die Zukunft für den Planeten wird nicht mehr in den USA gemacht!

Holt unsere Truppen komplett raus aus Afghanistan!

Leistet zivile Hilfe wo es gewünscht und möglich ist.

Ich war 1972 da. In den meisten Diskussionen hat niemand eine Ahnung, was Afghanistan bedeutet. Die Russen hatten es auch nicht begriffen.
Peter Scholl-Latour weiss so ziemlich, wovon er redet.

Welche Freiheit verteidigen wir da auch am Hindukusch? Wofür sterben da Menschen? Wo ist denn die Freiheit hier geblieben?

Für den 11. September können die alle nichts. Für den Oktober 2008 auch nicht.

Raus da in Ehren! Im Aufbau und Hilfe haben wir gute Arbeit geleistet. Dies wird da in Afghanistan nicht vergessen werden!

Deutschland steht es an, auf Grund seiner/ihrer besonderen geschichtlichen Erfahrungen ganz besonders friedlich auf diesem Planeten zu sein. PUNKT! PAX!
Datum: 22.10.2008



10 - 2008 Völlig durchgeknallt!

Jetzt sind wir alle in Haftung genommen für die gierige Abzocke dieser Banker, Immobilienmakler etc. und werden sie auch bezahlen müssen. Unvorstellbare Summen.

Jetzt ist die Zeit für neue faire Spielregeln für unser Zusammenleben auf diesem Planeten, in diesem Staat.

Frau Merkel hat verkündet, dass unsere Spargelder sicher sind, der Staat haftet - ein weltgeschichtliches Ereignis.

Irgendwie kommt es mir so vor,als ob sie die Hand in eine Dominokette gelegt hat. Jede Erschütterung braucht immer eine neue Hand.

Wenn das alles intellektuell und emotional in der Breite angekommen ist und wir die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Auswirkungen erleben, dann braucht es wohl wieder ne Menge fitter Problemlöser ;-)
Datum: 15.10.2008



Neoliberalismus = Die Kunst sich hemmungslos die Taschen zu füllen und abzuhauen.

Diese Woche: Die Offenbarung der Heuchelei "Kapitalismus" und "Freie Marktwirtschaft". Beides nichts weiter als Sklavenhaltersysteme, von denen 5% fett profitieren und alle anderen immer die Zeche zahlen. Nach dieser Woche sollte jetzt jeder draufkommen, dass Bush U.S.A. nicht das Vorbild für die Welt sein können, für nichts. Sie haben sich die Taschen gefüllt und die Welt ruiniert, auch die Ressourcen und die Umwelt. Gewinne sind privatisiert, Verluste bezahlt der Staat. Das ich das auf meine alten Tage noch erleben darf. Marx damals hat es gesagt und der Club of Rome in den 60/70ern auch, Hippies und viele, viele andere Bewußte auch. Jetzt versuchen alle Politiker verwirrt das System zu reparieren. Es braucht einen neuen Anfang.
Das Leben findet seinen Weg, auch wenn wir wieder mit Glasperlen tauschen.
Datum: 12.10.2008



Bayern hat die CSU abgewatscht!

Die jahrzehntelange Zeit der CSU als alleinherrschende Staatspartei in Bayern mit zelebrierter Feudalokratie und Demokratur ist vorbei. Bayern ist in der pluralen Wirklichkeit angekommen! Schau mer mal ...
Datum: 30.09.2008



Amerikanische Banker verzocken die Welt!

Iss und trink solang dir's schmeckt, schon zweimal ist unser Geld verreckt.
(Spruch aus den 1950ern, anscheinend zeitlos gültig)
Datum: 25.09.2008



Wofür sterben da in Georgien Menschen?

Das kleine Georgien mit dicker amerikanischer Ölpipeline (vitale USA-Interessen) und Drang in NATO und EU greift Russland an. Medienwirksam am 08.08.08 zur Eröffnung der Olympischen Spiele in Peking.
Bush und Cheney machen sofort auf "Kalte Krieger". Ist das US-republikanischer Präsidentenwahlkampf?
Georgien hat sofort verständlicherweise durch Russsland kräftig eins auf die Mütze bekommen und gleich Waffenstillstand erklärt. Wofür sterben da Menschen?
Ist das ein kurzes Feuer oder eine Lunte?
Datum: 12.08.2008



08.08.08

Beginn der Olympischen Spiele in Peking

Augsburger Friedensfest (der einzige gesetzliche Stadtfeiertag der Welt)

Beginn des Krieges Georgien-Russland
Datum: 09.08.2008



"The times are gonna changing"

Wohl wahr, die times haben gechanged. Man kann nicht zweimal in den selben Fluss steigen! ... und doch gibt es "dazwischen" die Plätze und Menschen mit "Spirit". Man kann nur außen sehen, was man in sich hat und erkennt. Was nicht innen ist, findet man auch nicht außen, schon gar nicht pauschal. Ansonsten hat das Holodeck Asien den Vorteil, dass es warm ist.
Old Hippie

Das habe ich im www. gefunden:

Rucksacktouristen in Südostasien
Heerscharen von Individualisten

Egal, wo man hinreist - die Backpacker sind schon da. Doch sie sehnen sich nicht mehr nach einsamen Welten. Inzwischen reisen Rucksacktraveller in Gruppen, mit Reiseleiter, Laptop und I Pod.

Von Verena Krebs

Irgend etwas stimmte nicht mit meinen Mitreisenden. Sicher, sie waren nett und gebildet, schmutzten nicht und trugen außerdem manchmal meinen Rucksack. Aber sie hatten alle irgendwie ein Problem. Das wurde mir bewusst, als ich nachts in Phnom Penh aufwachte und Chrystal schweißbedeckt und schwer atmend in ihrem Bett sitzen sah.

Chrystal war eine 33-jährige Apothekerin aus North Carolina. Sie trug ein neckisches Negligé und zuerst dachte ich, sie hätte einen erotischen Traum gehabt. Chrystal schrie ins Telefon, um drei Uhr morgens, und wieder einmal wunderte ich mich, dass es in Guesthouses in Kambodscha Telefon und den amerikanischen PayTV-Sender HBO gab.

Die Klimaanlage war jedoch aus, und Chrystal hatte es gern so kalt, als würde sie in einer Tiefkühltruhe gleich neben der Pizza schlafen. Also forderte sie eine sofortige Reparatur, und ich konnte mir gut vorstellen, wie der Nachtportier, ein junger, magerer Mann, der in der Hotellobby auf dem Fußboden schlief, über sie im Speziellen und Touristen im Allgemeinen lachte. Ich dagegen versteckte die Fernbedienung der Air Condition unter meinem Kissen - ich wollte nämlich Urlaub in Kambodscha machen, nicht im Wal-Mart.

Südostasien ist das klassische Rucksacktouristen-Ziel. Hippies, Drogen und gebratene Taranteln - so war es mal. Der erste Lonely Planet-Reiseführer beschäftigte sich in den Siebzigern mit eben dieser Region, und von da an ging alles abwärts. Heute gibt es überall Klimaanlagen, Seidenschals und Water Buffalo Burger.

Bier aus Krügen und Süßes zum Frühstück
Auf der Toilette einer Kneipe in der Khaosan Road bewirbt ein Plakat einen Strand: "NOT listed in Lonely Planet". Die thailändische Polizei wartet am Ende der Straße mit Autos, so groß wie Reisebusse, um all die Touristen abzuholen, die auf die Straße pinkeln, sich prügeln oder den König beleidigen. Diese tranken Bier aus Krügen, die wie Raketen geformt waren und am Nachbartisch schenkten sich drei schwule Hamburger gegenseitig Rosen. "Tuk Tuk, Lady? Ping Pong-Show? Pussy-Show?" flüsterte mir ein Taxifahrer mit schlechtem Atem ins Ohr, und auf einmal fühlte ich mich wie in einem Roman von Joseph Conrad. Nur: Das Herz der Finsternis, das sind immer wir.

Früher waren die Backpacker per Anhalter auf dem Hippie-Trail unterwegs: Istanbul, Iran, Afghanistan, Pakistan und von dort nach Goa. Heute folgt der moderne junge Traveller dem Banana Pancake-Trail, wie es der Kulturwissenschaftler John Hutnyk nennt: Die Hostals bieten den Touristen Süßes zum Frühstück, damit sie sich wie daheim fühlen.

Stefan Loose, der die andere legendäre Reisebuchreihe gegründet hat, saß mal wochenlang in Luang Prabang, der alten Königsstadt in Laos fest, weil im Umland gerade Krieg tobte. Heute gibt es dort einen großen Night Market, auf dem die Touristen Schmuck und putzige Kinderpantoffeln kaufen. Für den nötigen Nervenkitzel sorgen originale Bombenhüllen der US-Army, die in unserem Hotel als Aschenbecher dienen.

Lesen Sie auf der nächsten Seite, warum Backpacker im Rudel reisen und sich trotzdem total individuell fühlen.

» Man hat nicht das Recht, in Afrika in Sachen herumzulaufen, für die man sich zu Hause schämen würde. «

Die Backpacker von heute stranden nicht; sie sind ständig in Bewegung, zwei Tage pro Ort, und nach einem halben Jahr wieder daheim. Und sie haben längst erkannt, dass die Suche nach einsamen Welten eine Illusion ist.

Deswegen reisen sie gleich im Rudel. Ist ja auch viel einfacher, wenn die Reiseleiterin die Zugtickets kauft, die Bettler abhält und mit Trinkspielen die Sexualpartnerwahl erleichtert. Dennoch fühlt sich das alles total individuell an; schließlich verspricht der Reiseveranstalter großes Abenteuer für wenig Geld, und es dürfen nur junge Leute mitfahren.

Koffer streng verboten
"Der einzige Nachteil ist, dass wir alle die gleiche Idee haben", seufzt Leonardo DiCaprio im Film "The Beach". "Wir reisen Tausende von Meilen, nur um fernzusehen und irgendwo einzukehren, wo wir’s genauso komfortabel haben wie zu Hause. Und Du fragst Dich: Was hat das alles für einen Sinn?"

Das frage ich mich auch, als ich zu meiner ersten Rucksackreise aufbreche - Koffer sind streng verboten, wohl des Images wegen. Interrail dagegen ist was für Nostalgiker, meine Mitreisenden umrunden die Welt: entweder in östlicher oder westlicher Richtung und mit bis zu 20 Flugsegmenten, streng nach Vorschrift ihres Around-the-world-Tickets.

Es reisten fast nur Frauen in unserer Gruppe. Der einzige Mann war Andy, der seine Heimatstadt Manchester herzlich liebte, von Beruf Gebrauchsanweisungsschreiber; aber er hatte diesen Job gekündigt, um in Malaysia Seeschildkröteneier zu bewachen. Andy reiste mit I Pod, Chrystal hatte ihr I Phone dabei, einen Memory Card Reader und eine englische Ausgabe von Hermann Hesses "Siddhartha", aus der sie penetrant zitierte.

Nachts saß sie meist zwischen verdutzten Einheimischen in der Hotel-Lobby und lud stundenlang tausende, völlig belanglose Fotos von vietnamesischen Ziegelfabriken, Geflügelgerichten mit Erdnussgeschmack oder ihren betrunkenen Mitreisenden in ihren Flickr-Account hoch. Sie schrieb Dinge in ihrem Reiseblog, die schon hundert Mal geschrieben wurden, wie etwa von Ute auf unsere-weltreise.net: "back to the roots. die einfachheit hat uns wieder. staub in den strassen, uralte autos, jeder versucht, seine leistung an den mann zu bringen, ist aber gleichzeitig sehr hilfsbereit und offenherzig." Ansonsten sprach Chrystal nicht viel. Aber sie hatte ein Foto von ihrem Bruder dabei, der sich letztes Weihnachten in den Kopf geschossen hatte.

Vietnam zum Aufwärmen
Die erste Station unserer Reise war Vietnam. Einheimische gehen gern ins Bia Hoi: Dort sitzt man mitten im Verkehr auf winzigen Plastikstühlen und trinkt billiges Bier. Der Traveller bevorzugt dagegen die asienweit verbreitete "Why not-Bar".

In der Küstenstadt Nha Trang, die aussieht wie Neuperlach by the Sea, tranken wir Pina Colada, kritzelten "I was here, 08" mit Edding an die Wand und grölten "I don’t like Reggae". Wir waren unter uns, aber fraternisierten leutselig mit dem vietnamesischen Personal - der Kontakt mit den Einheimischen ist schließlich das Salz in der Suppe.

Laura, die englische Soziologiestudentin, zog ihr T-Shirt, auf dem "I survived the Inca Trail" stand, aus und ging im BH schwimmen. Tagsüber traf Chrystal zufällig zwei Norwegerinnen am Strand, die sie aus Australien kannte; nachts nahm sie sich einen sehr dicken Schweden mit aufs Zimmer.

Er war Grundschullehrer, sah aber wie ein Kinderschänder aus und gab alarmierende Würgegeräusche von sich. Bevor er sich nackig machen konnte, warf ich ihn hinaus. Auf dem Heimweg wurde er von einer Gruppe Mädchen auf Mopeds überfallen; mir gefällt diese vietnamesische Variante von Girls’ Power. Aber Vietnam war nur zum Warmlaufen. Laos, das angeblich so unberührte Nachbarland, war das eigentliche Sehnsuchtsziel.

Lesen Sie weiter, warum Traveller heute am Lagerfeuer keine Joints mehr rauchen und statt dessen lieber Pina Colada trinken.

Mary Kingsley, die große Forschungsreisende des späten 19. Jahrhunderts, warnte: "Man hat nicht das Recht, in Afrika in Sachen herumzulaufen, für die man sich zu Hause schämen würde." Deshalb trug sie stets einen viktorianischen Wollrock und ein Mieder.

Suse, unsere lebensfrohe Reiseleiterin, tat alles, um uns dieses Prinzip näher zu bringen. Kurz vor der laotischen Grenze trug sie uns aus einer Broschüre für den verantwortungsvollen Touristen vor: Schultern, Knie und alles dazwischen seien zu bedecken, um die zwar sehr freundlichen, aber rückständigen Laoten nicht zu erschrecken.

Kaum in Vang Vieng, dem Ferienparadies für den Alternativreisenden, angekommen, warfen wir uns in unsere Bikinis und ließen uns in alten Lkw-Reifen einen kleinen Bergfluss hinuntertreiben. Die kleine Tourismusindustrie zehrt vom Mythos Goldenes Dreieck.

An den Bars, die ein paar in den Fels gezimmerte Holzbretter waren, hingen Schilder: "Spider Bar", "Beer Lao and more", "Sex, Drugs, Rock Roll. DJ Handsome". Über den Fluss dröhnte "Cheri Cheri Lady" von Modern Talking. Die Besitzer schrieen sich die Kehle wund, Bier für einen Dollar, Spaß gratis, und sie fischten die Touristen mit langen Bambusstöcken aus dem Wasser.

Es war ein bisschen wie in der Wildwasserbahn auf dem Oktoberfest. Wir tranken Bier und aßen Chips, ein Stockwerk über uns saßen die mürrischen Barbesitzer auf bunten Decken und rauchten Zigaretten mit undefinierbarem Wirkstoff. Sie waren die letzten wahren Hippies. Aber auf einem Regal stand ihr Besitz: ein gegen die Feuchtigkeit eingeschweißtes Mischpult und ein Computer. Egal wo man hinreist - YouTube und Facebook sind schon da.

"Ist das Kinderarbeit?"
Als wir uns wieder zu Wasser ließen, schoben uns kleine Mädchen an und fuhren auf unseren Reifen mit. "Ist das Kinderarbeit?", fragte meine Schwester entsetzt, als sie später die Fotos mit den Travellern und den Mädchen sah. "Nein", sagte ich entrüstet, "so was hätten wir nie zugelassen. Die machen das freiwillig".

Die Mädchen und ich haben uns vorgestellt und angelächelt und ich dachte: Da ist er endlich, der ungezwungene Kontakt mit den Einheimischen! Die Mädchen aber fragten schüchtern nach unseren Wasserflaschen und Geld.

Abends waren wir dann in der Smile Bar am Fluss auf der Suche nach Sex, Drugs, Rock’n’Roll. Dort gab es Lagerfeuer und Elektro-Musik bis Mitternacht. Dann war Sperrstunde. Und tatsächlich legte uns der Barmann mit dem Augenbrauen-Piercing das "Special Menu" neben unsere Eimer mit billigem Whiskey-Cola. Ein Joint für 14 000 laotische Kip, einen Opium-Joint für 50 000 und ein Gramm Opium für 112 000. Hier war es wohl endlich, das Abenteuer.

Aber alle taten so, als hätten sie nichts gesehen, denn unser Reiseveranstalter verfolgt eine strikte Anti-Drogen-Politik und wer nicht gehorcht, fliegt raus. Also tranken wir alle noch eine Pina Colada, träumten von Bewusstseinserweiterung und gingen dann ins Bett.

Bruce Chatwin beschreibt in "Traumpfade" das Reisen so: "Ich segelte auf einer Feluke (...) den Nil hinunter. Ich ging zu den Äthiopiern, was ein Euphemismus für Bordell war. (...) In einer Klinik, die nicht genügend Personal hatte, übernahm ich die Rolle des Anästhesisten. Als nächstes schloss ich mich einem Geologen an, der in den Bergen am roten Meer nach Mineralien suchte."

Heute reist man so wie in "The Beach" beschrieben: "Nach 18 Stunden im hinteren Teil des Flugzeugs, drei dämlichen Filmen, zwei Plastik-Mahlzeiten, sechs Bier und ohne Schlaf bin ich endlich gelandet." Nur wo? Das spielt keine Rolle. Es ist sowieso überall gleich und alle Reisen sind schon von anderen gemacht. Mögen die Rucksackreisenden einem Mythos hinterher rennen, der wahre Individualist von heute bleibt daheim.
Datum: 09.06.2008



So sehe ich das auch!

Das habe ich im www. gefunden:

Dank an die 68er:
Wenn Subkultur zum Mainstream wird

40 Jahre nach 68 ist die Subkultur in der Masse aufgegangen, findet Sybille Pfeffer. Aus einem sozialen Experiment wurde eine Massenbewegung. Viele der Ideale scheinen verloren, doch trotzdem gibt’s ein fettes Dankeschön.
Erst waren es nur einige wenige, und sie hatten eine Vision. Spirituelle Werte, wie der Glaube an Frieden, Liebe und absolute individuelle Freiheit, fanden über junge Leute mit Blumen im Haar plötzlich den Weg in eine wohlstandsorientierte und vor Sicherheitsdenken blinde Gesellschaft.

Bewusstseinserweiterung und freie Liebe

Die sogenannten Hippies propagierten ein von bürgerlichen Tabus befreites Leben. Gemeinsam mit der 68er-Bewegung war ihnen das Auflehnen gegen die bürgerlich-spießigen Strukturen. Im Vergleich zu ihren revolutionsorientierten Altersgenossen dominierten dabei stärker individualistische Selbstverwirklichung als gesellschaftspolitische Konzepte. Gemeinsam hatten Hippies und 68er dennoch viel. Die Jugend suchte sich selbst in der Bewusstseinserweiterung und ihr Glück in der freien Liebe. Und wie das eben ist mit Menschen, die den Mut haben, neue Wege zu gehen, sie ziehen andere Menschen geradezu magisch an.

Die Kehrseite und plumpe Ausreden

Wenn eine Bewegung den Hedonismus zum Lebensinhalt erklärt und sexuelle Tabus zu einem Tabu, dann muss sie nicht lange warten, bis sie Zulauf findet. Denn wer sehnt sich nicht – damals wie heute – nach einem Leben ohne Begrenzung und Druck, nach Selbstverwirklichung und persönlicher Akzeptanz? So wird aus einem überschaubaren sozialen Experiment schon nach kurzer Zeit eine Massenbewegung.

Doch schon zeigt sich die Kehrseite der Medaille: Traumtänzer und Drogensüchtige wandeln in bunten Gewändern durch die Städte. Der Aufruf zu mehr Solidarität und gegenseitiger Unterstützung mutiert zur plumpen Ausrede, um die mangelnde Bereitschaft, sich selbst produktiv in die Gemeinschaft einzubringen, zu vertuschen. Was die Visionäre zuvor noch in letzter Konsequenz versuchen umzusetzen, verkommt immer mehr zu einem oberflächlichen Medienspektakel unreifer Teenager.

Musikindustrie mischt kräftig mit

Die Musikindustrie nutzt ihre Chance und nutzt professionelle Marketinginstrumente und ausgeklügelte PR-Strategien, um die Idole der Generation noch gewinnbringender zu vermarkten. So ist anzunehmen, dass es nicht immer der Ausdruck innerer Überzeugung ist, wie sich die Bands und Liedermacher präsentierten. Es ist oftmals nichts anderes als knallhartes Marketing – oder Corporate Identity, wie wir heute sagen – mit dem einzigen Ziel, die Verkaufszahlen noch weiter zu steigern.

Am 6. Oktober 1967 – also schon zwei Jahre vor dem legendären Woodstock-Festival – wurde der Hippie und seine Kultur in einem riesigen Sarg symbolisch zu Grabe getragen. Der festliche Umzug durch Haight-Ashbury in San Francisco, der Keimzelle der Flower-Power-Subkultur, war ein Auflehnen gegen ihre immer stärkere Kommerzialisierung und Fehlinterpretation.

Jeder kann leben, wie er es will

Fatalisten mögen behaupten, das alternative Lebensmodell der 68er-Generation sei gescheitert und in einer Welt der freien Marktwirtschaft schlicht nicht praktikabel. Im neuen Jahrtausend finden wir uns in einer globalen Gesellschaft wieder, die sich mehr denn je an den Maximen des Profits ausrichtet, sinnlose Kriege führt und vor sozialer Ungleichheit strotzt. Vielleicht ist ein Zusammenleben in Frieden und Solidarität tatsächlich (noch) nicht massentauglich.

Doch mitunter haben wir es dieser Generation von Visionären zu verdanken, dass wir heute als einzelne Individuen die Wahl haben, wie wir in dieser kapitalistischen Welt leben wollen. Ob mono- oder polygam, lesbisch, schwul, mit Fetisch oder ohne, meditierend, betend, atheistisch: Die Allgemeinheit ist toleranter geworden, offener, vielleicht sogar menschlicher. Gescheitert oder nicht, eines steht jedenfalls fest: Die Blumenkinder haben den gesellschaftlichen Horizont erweitert. Und dafür haben sie ein dickes fettes Dankeschön verdient!

Die Netzeitung veröffentlicht diesen Artikel als Partner des Medienprojekts «Mythos 68» von Jugendpresse.de und der Bundeszentrale für politische Bildung.
Datum: 04.05.2008



In der tiefen Verbundenheit aller Seher, gute Reise, Albert :-)

Das habe ich im www. gefunden:

Albert Hofmann, 11. Januar 1906 – 29. April 2008

Ein Nachruf von Lucius Werthmüller und Dieter A. Hagenbach

Im Alter von 102 Jahren ist Albert Hofmann am Montagmorgen, 29. April in seinem Haus auf der Rittimatte bei Burg im Leimental gestorben. Noch am Wochenende sprachen wir mit ihm, und er freute sich über die blühenden Pflanzen und das frische Grün der Bäume und Wiesen. Seine Lebensfreunde, seine Lebenskraft, und sein wacher Geist haben ihn bis zu seinem letzten Atemzug begleitet.
Er gilt als einer der bedeutendsten Chemiker unserer Zeit und ist der Entdecker von LSD, in dem er bis heute ebenso eine «Wunderdroge» wie ein «Sorgenkind» sieht. Darüber hinaus leistete er Pionierarbeit in der Erforschung anderer psychoaktiver Substanzen sowie der Wirkstoffe wichtiger Arzneipflanzen und Pilze. Unter dem Eindruck des bewusstseinserweiternden Potenzials des LSD wandelte sich der Wissenschaftler zunehmend zum Naturphilosophen und kulturkritischen Visionär.
Bis zuletzt war Albert Hofmann aktiv: Er korrespondierte mit Fachleuten aus aller Welt, gab Interviews und nahm regen Anteil am Weltgeschehen. Dies obwohl er schon vor mehreren Jahren beschlossen hatte, sich aus dem öffentlichen Leben zurück zu ziehen. Dennoch hat er bis zuletzt Besucher aus aller Welt auf der Rittimatte empfangen und öffnete sogar am späten Abend unangemeldeten Besuchern die Tür. Noch vor wenigen Tagen lud er Freunde zu einem Harfenkonzert zu sich nach Hause ein.
Bis zuletzt hat er sich eine fast kindliche Neugier für die Wunder der Natur und der Schöpfung erhalten können. In seinem «Paradies» – wie er sein Haus auf der Rittimatte zu bezeichnen pflegte – genoss er die Nähe zur Natur, besonders den Pflanzen. Bei einem unserer letzten Besuche auf der Rittimatte sagte er uns mit leuchtenden Augen: «Die Rittimatte ist meine zweitgrösste Entdeckung.» Es war immer ein besonderes Erlebnis mit ihm über seine Wiese zu gehen und seine Freude an allem Lebendigen mit zu erleben.
Dankbar und in Liebe trauern um einen grossen Wissenschaftler, einen bedeutenden Philosophen, einen engen und lieben Freund, und unseren Stiftungsrat. Wir werden ihn in dankbarer und ehrender Erinnerung behalten.

Geboren wurde Albert Hofmann am 11. Januar 1906 in der beschaulichen Schweizer Kleinstadt Baden, als ältestes von vier Kindern. Sein Vater ist Werkzeugmacher in einer Fabrik, in der er Alberts spätere Mutter kennenlernt; als er schwer erkrankt, muss Albert, als Ältester, für den Unterhalt der Familie sorgen. Deshalb absolviert er eine kaufmännische Lehre. Nebenher büffelt er Latein und andere Sprachen; denn er will die Matura ablegen, was ihm an einer Privatschule gelingt. Den Unterricht bezahlte ihm ein Taufpate.
1926, mit zwanzig, nimmt Albert Hofmann an der Universität Zürich ein Chemiestudium auf. Vier Jahre später promoviert er dort mit Auszeichnung. Anschliessend ist er in den pharmazeutisch-chemischen Forschungslaboratorien der Firma Sandoz in Basel tätig, der er mehr als vier Jahrzehnte ununterbrochen die Treue hält. Dort befasst er sich vor allem mit Arzneimittelpflanzen und Pilzen. Besonders interessieren ihn die Alkaloide (Stickstoffverbindungen) des Getreidepilzes Mutterkorn. 1938 isoliert er den Grundbaustein aller therapeutisch bedeutsamen Mutterkornalkaloide, die Lysergsäure; diese versetzt er mit einer Reihe von Chemikalien. Die so gewonnenen Lysergsäure-Derivate testet er dann auf kreislauf- und atmungsanregende Wirkungen – unter anderem das LSD-25 (Lysergsäurediäthylamid). Weil die beobachteten Effekte hinter den Erwartungen zurückbleiben, verlieren die Pharmakologen von Sandoz jedoch rasch das Interesse daran.
Einer «merkwürdigen Ahnung» folgend, wendet sich Albert Hofmann fünf Jahre später dem LSD-25 erneut zu. Am 16. April 1943, während des Synthetisierens, überkommen ihn plötzlich sonderbare Empfindungen – «eine merkwürdige Unruhe, verbunden mit einem leichten Schwindelgefühl» –, die ihn veranlassen, die Laborarbeit zu unterbrechen. Zu Hause «legte ich mich nieder und versank in einen nicht unangenehmen rauschartigen Zustand, der sich durch äusserst angeregte Phantasie kennzeichnete. Im Dämmerzustand bei geschlossenen Augen – das Tageslicht empfand ich als unangenehm grell – drangen ununterbrochen phantastische Bilder von ausserordentlicher Plastizität und mit intensivem, kaleidoskopartigem Farbenspiel auf mich ein. Nach etwa zwei Stunden verflüchtigte sich dieser Zustand.»
Drei Tage später, am 19. April 1943, begibt sich Hofmann auf den ersten freiwilligen LSD-Trip der Menschheitsgeschichte. Weil er die enorme Wirksamkeit der Droge noch nicht einschätzen kann, nimmt er um 16.20 Uhr mit 250 Mikrogramm eine unerwartet hohe Dosis ein – und lernt die halluzinogene Macht der Substanz intensiv kennen.
Mit der Entdeckung des LSD hat Albert Hofmann einen Schneeball ins Rollen gebracht, der im Nu zu einer Lawine anschwillt. Sie beeinflusst das ausgehende zweite Jahrtausend, zumindest in der westlichen Welt, in einem Masse, das nur noch mit der «Pille» vergleichbar ist. Von einer «Atombombe des Geistes» sprachen Bewusstseinsforscher ehrfürchtig.
Zur Forschung, die nun weltweit einsetzt, trägt Albert Hofmann mit eigenen Studien wesentlich bei. So gelingt es ihm 1958 als erstem, aus den mexikanischen Zauberpilzen (Psilocybe mexicana) die psychoaktiven Wirkstoffe Psilocybin und Psilocin zu isolieren; in Ololiuqui, den Samen einer Trichterwinde, findet er Inhaltsstoffe, die dem LSD verwandt sind. Er isoliert und synthetisiert die Wirkstoffe bedeutender Arzneipflanzen, um deren Wirkung zu untersuchen. Seine Grundlagenforschung beschert Sandoz mehrere erfolgreiche Arzneimittel: so das Geriatrikum Hydergin, das Kreislaufmittel Hydergot und das in der Gynäkologie eingesetzte Methergin.
Bis zu seiner Pensionierung 1971 bleibt Hofmann bei Sandoz tätig, zuletzt als Leiter der Forschungsabteilung für Naturheilmittel. Danach widmet er sich verstärkt dem Schreiben und Vortragen. Für seine wissenschaftlichen Pionierarbeiten findet er zunehmend Anerkennung: Die Eidgenössische Technische Hochschule Zürich, die Universität Stockholm und die Freie Universität Berlin verleihen ihm Ehrendoktorwürden.
Ausgezeichnet wurden dabei herausragende Forschungsbeiträge – doch Albert Hofmanns Lebenswerk umfasst weitaus mehr. Von Anfang an begleitet er wohlwollend die Bemühungen von Ärzten und Psychotherapeuten, LSD in neue Ansätze zur Behandlung von vielerlei chronischen Krankheiten einzubeziehen. LSD nützt aber nicht nur bei speziellen Diagnosen – nach Hofmanns Überzeugung käme das «psychedelische» Potential der «Wunderdroge» jedem von uns zugute. In den veränderten Bewusstseinszuständen, die LSD auslöst, sieht sein Entdecker keineswegs bloss psychotische Wahnzustände eines chemisch manipulierten Gehirns, sondern Fenster zu einer höheren Wirklichkeit – wahrhaft spirituelle Erfahrungen, in denen sich ein gewöhnlich tief verschüttetes Potential unseres Geistes, die Göttlichkeit der Schöpfung, unsere Verbundenheit mit ihr offenbart. «Der einseitige Glaube an die naturwissenschaftliche Sicht des Lebens beruht auf einem folgenschweren Irrtum», schreibt Hofmann in Einsichten - Ausblicke. «Zwar ist alles wahr, was sie enthält – aber dies repräsentiert bloss die eine Hälfte der Wirklichkeit; nur deren materiellen, quantifizierbaren Teil. Ihr mangelt es an all jenen spirituellen Dimensionen, die nicht in physikalischen oder chemischen Begriffen beschrieben werden können; und gerade diese schliessen die wichtigsten Charakteristika alles Lebens ein.»
Von einer Chemikalie, welche diese Aspekte der Welt erkennen hilft, profitiert nicht nur der einzelne Konsument; für Hofmann könnte sie Defizite heilen helfen, an denen die westliche Welt chronisch krankt: «Materialismus, Entfremdung von der Natur (...), Mangel an beruflicher Erfüllung in einer mechanisierten, leblosen Arbeitswelt, Langeweile und Ziellosigkeit in einer wohlhabenden, saturierten Gesellschaft, das Fehlen einer sinnstiftenden philosophischen Grundlegung des Lebens». Von Erfahrungen ausgehend, wie LSD sie vermittelt, könnten wir «ein neues Bewusstsein der Wirklichkeit entwickeln», das «zur Grundlage einer Spiritualität werden könnte, die nicht auf den Dogmen bestehender Religionen beruht, sondern auf Einsichten in einen höheren und tieferen Sinn» – darauf, dass «wir die Enthüllungen ‚im Buch, das der Finger Gottes schrieb‘, erkennen, lesen und verstehen». Wenn solche Einsichten «Eingang in unser kollektives Bewusstsein finden, könnte sich daraus ergeben, dass die naturwissenschaftliche Forschung und die bisherigen Zerstörer der Natur – Technologie und Industrie –, dazu dienen werden, unsere Welt in das zurückzuverwandeln, was sie einst war: in einen irdischen Garten Eden.»
Mit dieser Botschaft wird aus dem genialen Chemiker ein tiefsinniger Naturphilosoph und kulturkritischer Visionär. Die kritische Distanz zur LSD-Euphorie von Hippie- und Flower Power-Bewegten hat Albert Hofmann allerdings nie aufgegeben; dass er ein «Sorgenkind» in die Welt gesetzt hat, betont er schon im Titel seines bekanntesten Werks. Stets weist er auf die Risiken eines unkontrollierten Konsums hin. Andererseits wird er nicht müde zu betonen, was LSD von den meisten anderen Drogen grundlegend unterscheidet: Auch bei wiederholtem Gebrauch macht es nicht abhängig; es schränkt das Bewusstsein nicht ein; in üblicher Dosis ist es völlig ungiftig. Die pauschale Verteufelung von Psychedelika, die Massenmedien und konservative Regierungen von den sechziger Jahren an betrieben, konnte er nie nachvollziehen; für ihn spricht nichts dagegen, dass psychisch stabile Persönlichkeiten in ausgeglichener Stimmungslage und angenehmer Umgebung LSD zu sich nehmen. Um so enttäuschter war Albert Hofmann, als er miterleben musste, wie der Gebrauch von LSD seit den ausgehenden sechziger Jahren weltweit kriminalisiert und verboten wurde – sogar zu therapeutischen und Forschungszwecken.
Die Anstösse zu einer Kehrtwende, die vom internationalen Symposium «LSD – Sorgenkind und Wunderdroge» anlässlich seines hundertsten Geburtstags ausgegangen sind, empfand er als schönstes Geburtstagsgeschenk. Mit bald 102 Jahren nahm er mit grosser Freude zur Kenntnis, dass nach einem Unterbruch von rund 35 Jahren, im Dezember 2007 in der Schweiz eine Studie zur therapeutischen Anwendung des LSD vom BAG bewilligt wurde.
Sein Leben im Alter ist für viele Menschen zu einem Idealbild geworden dafür, wie wir in geistiger und körperlicher Frische ein hohes Alter erreichen können, wenn wir uns die kindliche Neugier zu bewahren vermögen.
Er drückte mehrfach seine Überzeugung aus, dass seine mystischen Erfahrungen und Reisen in andere Welten des Bewusstseins, die er als Kind spontan und später in seinen Experimenten mit psychedelischen Substanzen erlebt hatte, die beste Vorbereitung auf die letzte Reise seien, die jeder am Ende seines Lebens anzutreten hat. Er hat sich die Neugier selbst für seine letzte Reise bewahren können. 30|4|08
Datum: 01.05.2008



Olympia pervers!

er olympische Fackellauf ist zum Spießrutenlauf geworden unter weitestgehendem Ausschluß der Öffentlichkeit.
China assimiliert Tibet seit Jahrzehnten.
Das Anliegen der Tibeter auf kulturelle Selbstbestimmung ist berechtigt.
Datum: 18.04.2008



Free Tibet again!

Zu Tibet ist mir was eingefallen, vielleicht banal, vielleicht genial ;-)

:-) Aufruf an alle Besucher und Mitwirkenden der Olympischen Spiele 2008 und an alle, die Sympathie für die Tibeter bekunden möchten!
Kleidet Euch in den Farben Tibets: Rot - Blau - Gelb! :-)

:-) Announcement to all visitors and helpers at the Olympic games 2008 and everyone who wants to show sympathy for Tibet!
Dress in the colors of Tibet: Red - Blue - Yellow! :-)

Wenn ihr diese kleine Idee auch geil findet, dann verbreitet diesen Aufruf bitte, in Mails, in Blogs, in Foren etc.

Niemand kann farbige Kleidung verbieten, auch die Chinesen nicht.

In diesem Sinne
Liebe und Frieden und Glück
Datum: 30.03.2008



Was geht mich Tibet an! Offener Brief von Clemens Kuby

In Tibet geht es nicht nur um Menschenrechte, obwohl die Ausradierung einer Kultur Grund genug ist, sich für Tibet zu engagieren. Die Tibeter erfüllen eine weitere und für die Menschheit essentielle Aufgabe. Sie haben in 1300 Jahren, wie kein anderes Volk auf der Erde, den Geist erforscht. Während wir uns und die Welt mit dem materialistischem Denken überzogen haben und damit die Schuld an der ökologischen und menschlichen Zerstörung des Planeten tragen, haben sechs Millionen Tibeter die Spiritualität entwickelt ohne die das Menschsein keine Zukunft haben kann.

Wenn seit 50 Jahren China die hohe spirituelle Kultur Tibets zu vernichten sucht, dann tut sie das auch in unseren materialistisch ausgerichteten Sinn. Wäre Tibet frei, wir hätten viel von ihm zu lernen. Viele denken, Tibet hätte dann von uns zu lernen, was Ökonomie, Technik und Parteiendemokratie angeht. Sicher wollen viele Tibeter dies von uns auch lernen, aber wenn wir nicht alles, was in unserer Macht steht, tun, um sie und ihre Kultur am Leben zu erhalten, können weder sie noch wir von einander lernen. Wir verlieren einen friedfertigen, großherzigen Menschentyp, den wir selbst noch entwickeln müssen. Wenn Tibet aber dem brutalen Materialismus in der schnöden chinesischen Ausprägung vollends zum Opfer fällt, haben wir kein Vorbild dafür.

Der Friedensnobelpreisträger Dalai Lama hat mit seiner Botschaft wie kein anderer die Herzen der Menschen erreicht. Unabhängig von Religion und Politik lebt er uns eine Haltung voller Mitgefühl und Friedfertigkeit vor, die uns ahnen lässt, was wir von freien Tibetern lernen können. Der Dalai Lama kann sein Volk der Menschheit aber nicht ersetzen. Tibet nimmt seit einem halben Jahrhundert gewaltlos die Tortur des kolonialen Materialismus auf sich, um zu zeigen, auch ein Befreiungskrieg wäre ein mörderischer Krieg, der mit der Menschlichkeit nicht vereinbar ist.

Wie lange wollen wir dem Sterben der Tibeter also noch zusehen? Wann springen wir ihnen mit unseren gewaltlosen Mitteln bei? Wenn wir Tibet unserer Profitgier (auf dem chinesischen Markt) geopfert haben, fallen wir in unserer Charakterentwicklung um ein Jahrtausend zurück. Wer will das? Tut alles um Tibet zum Wohle der Menschheit zu befreien. Tut es jetzt, bevor ihr bereut, dass ihr zu träge, zu borniert und zu ignorant wart. Tut es jetzt.

Fuchstal, 22.03.2008

Clemens Kuby ist preisgekrönter Filmregisseur und Bestsellerautor. Zwischen 1985 und 1995 produzierte er 10 Filme über den tibetischen Buddhismus und zwei Bücher u. a. Das Alte Ladakh u. Living Buddha. 1992 war er Initiator für die Deutsche Tibet Initiative e.V. Heute leitet er die Europäische Akademie für Selbstheilungsprozesse. www.clemenskuby.de
Datum: 26.03.2008



Free Tibet!

Meine volle Solidarität mit dem tibetischen Volk!

Die "Weltgemeinschaft" sieht sich nicht in der Lage, das friedvolle Volk der Tibeter zu schützen und zu ihrem Recht auf kulturelle Selbstbestimmung zu verhelfen. Bei den Mönchsaufständen in Burma hat auch keine Nation einen Finger gerührt. Klar, weder in Tibet noch in Burma sind die "vitalen Interessen" der westlichen Welt berührt. NO OIL, etc.!

Die Aufmerksamkeit der Welt auf die olympischen Spiele in China ist die einzige Chance für Tibet. Was können die friedfertigen Menschen in der Welt tun, in der offensichtlich nur noch das Gesetz "Keule macht Beule! Fressen und gefressen werden!" gilt?
Datum: 19.03.2008



Dank an unsere Obersten Richter!

Unsere Obersten Gerichte haben gleich reihenweise die Gesetze unserer Politiker kassiert. Der Bundestrojaner bleibt im Pferd, wahlloses Autokennzeichenscannen ist out, die verdachtsunabhängige Schleierfahndung ist Dank eines langhaarigen Rastarechtsanwalts vom Tisch, ... Wie das dann in der Realität von den Vollzugsbehörden gehandhabt wird steht auf einem anderen Blatt, ..., dann muss man wieder klagen, ... s. o.

Die Frage, in wie weit unsere Politiker noch auf dem Boden des Rechtsstaates stehen, sollte gestellt werde.
Die verfahren nach der Devise: Wir machen mal, was wir wollen, ... und dann schauen wir mal, ob jemand sein gutes Recht einklagt. Wen vertreten die eigentlich? Und wie denken die?

Die Bayern CSU tilt: Einige Prozentpunkte bei der Kommunalwahl verloren, ... und schon wird das Rauchverbot aufgelockert. Wir Raucher dürfen gnädigerweise also wieder in den Festzelten bleiben. Na toll! Bis nach der nächsten Wahl, dann werden wir wahrscheinlich wieder draussen stehend stigmatisiert, gesellschaftlich geächtet an den Pranger gestellt. So geht Politik mit einem Drittel der Bevölkerung um. Nein danke! ... und die Spaltung der Bevölkerung wird vorangebracht, die Raucherklubs boomen rechtlich ganz legal. Soviel zur Integration! Von wem eigentlich? Man bemüht sich um die Integration unserer ausländischen Mitbürger, ein Drittel der Bevölkerung wird stigmatisiert ausgegegrenzt. Was macht eigentlich ein rauchender Mitbürger mit Migrationshintergrund? Doppelt sch...!

Und zur Hessenwahl: Beck und Ypsilanti haben überzeugend vorgemacht, wie Politiker mit ihren eigenen Aussagen und Versprechen umgehen. Ein einfaches Wort dafür: kalkulierte, vorausberechnete, wählertäuschende Lüge!

Danke! Politiker vergeuden meine Zeit und mein Geld. Als Volksvertreter sollten sie zur Kenntnis nehmen, dass das Volk viel bewußter ist als sie und sich nicht mehr von ihnen vertreten fühlt. Die stetig sinkende Wahlbeteiligung belegt dies überzeugend.

Tschüß!
Datum: 14.03.2008



Die große Abzocke!

Das ist nicht mehr Gier, das ist panische Angst! Rette sich wer kann! Die Reichen bringen ihre Millionen kriminell in Sicherheit. Und am Besten klaut man dabei noch die Bordkasse! Irrsinn, das verträgt die Welt nicht!
Datum: 21.02.2008



21122012 12212012

Weltuntergangspropheten und -prophezeihungen gab es schon immer, sagt man. Aber !? um untergehen zu können, mußte da nicht die Welt erst die ganze Welt werden, also globalisieren?!
Dies läuft ja gerade zum ersten Mal in der Weltgeschichte auf vollen Touren ...
Das Leben findet seinen Weg!
... und dann gibt es ja mindestens 2 Welten, und nur eine geht unter davon 21122012 12212012 ... ;-)
Könnt ihr schon trinär denken?
Let's have a fete!
Zum Ende: Die ultimative Kommerzialisierung des Weltuntergangs official selffullfilling prophecy Holt mich da raus!
Datum: 27.01.2008



Das große abendländische Rauchverbot!

Ich bin nun ein ausgegrenzter, diskriminierter, stigmatisierter "Mitbürger" geworden, per Gesetz. Zu 100% natürlich in Bayern.
Na toll :-(
Datum: 06.01.2008


 
 

AKTUELL - 2018 - 2017 - 2016 - 2015 - 2014 - 2013 - 2012 - 2011 - 2010 - 2009 - 2008 - 2007 - 2006 - 2005

zur REALITÄT ab 11.09.2001 zur REALITÄT ab 11.09.2001 - Kommentare und Bilder

    OLD HIPPIE www.oldhippie.de - Web-Autor: Lightmaster - Web-Master: Lightmaster